Der Hoteltester-Blog auf der Suche nach dem "HOTElovely". Immer auf der Suche nach besonders schönen, tollen, außergewöhnlichen, spektakulären Hotels und Übernachtungsmöglichkeiten. Ich liebe die Vorfreude auf den Besuch, die Spannung beim Einchecken, der erwartungsvolle erste Blick in das Hotelzimmer, leckeres Essen und tolles Frühstück in einem gastfreundlichen Haus mit herzlicher Atmosphäre. Besitzt ihr auch ein Hotel oder habt ihr einen Hotel-Tipp, schreibt mir an sandra@hotelovely.de. News und kommende Hotelaufenthalte findet ihr unter https://www.facebook.com/hotelovely/

Masai-Mara-Lodge im Serengetipark

Ankommen

Der Serengeti-Park liegt in Hodenhagen im Aller-Leine-Tal und ist ein kombinierter Safari- und Freizeitpark.

Bei der Ankunft an der Einfahrt des Parks wird der Weg zur Rezeption der Masai-Mara-Lodges schon gut ausgeschildert. Dort angekommen, kann erst mal eingecheckt werden. Die Lodges selbst sind definitiv immer erst ab 16 Uhr bezugsfertig. Da der Parkeintritt nicht im Übernachtungspreis inkludiert ist, kann dieser, falls noch nicht vorab online erworben, genauso wie die Fahrt mit dem Safaribus, gleich hier an Ort und Stelle gekauft werden.
Das Auto wird sicher im umzäunten Parkplatz bei der Rezeption kostenlos geparkt.
Von hier kann nun mit der ausgehändigten Chip-Karte der Serengeti-Park über ein seitliches Tor betreten werden. Wir nutzten gleich die Möglichkeit, eine Runde mit dem Safaribus zu drehen sowie für Vergnügung im Freizeitpark.
Wenn die Lodges dann bezugsfertig sind, kann das Gepäck vom Parkplatz aus entweder selbst zu den Unterkünften getragen werden oder mit dem Gepäckwagen transportiert werden.

 

Masai-Mara-Lodge-Check

Die Lodges sind im Halbkreis um ein großes Gehege mit Wildtieren angeordnet und nur durch einen Wassergraben sowie Zaun von ihnen getrennt. Wir hatten eine der hintersten Lodges, dies ist eine kleinere Lodge, ausgelegt für nur 2 Personen. Diese Lage hat aber den Vorteil, dass sie gleich in der Nähe der Aussichtsplattform sowie direkt bei einer kleinen Insel im Gehege, die von Affen bewohnt wird, ist.

 


 

Die Lodges haben alle eine kleine Terrasse mit Tischchen und zwei Stühlen, von der aus wir perfekt die kleinen Äffchen auf ihrer Insel beobachten konnten.
Zum Schlafen dient ein Doppelbett. Dieses ist zwar nicht gerade breit aber für eine Nacht ging es schon bzw. war sogar recht bequem. Für kältere Zeiten steht ein Heizlüfter bereit. Sonst ist an Ausstattung noch ein Kühlschrank, ein TV, ein Sofa mit Tisch, ein kleiner Schrank, ein Haarfön und im Bad sogar eine Klimaanlage vorhanden. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit zur Zubereitung von Tee. Das W-LAN funktioniert sogar noch bis in diese äußerste Lodge.
Super nützlich finde ich, dass vor allen Fenstern und Türen Moskitonetze angebracht sind.
Positiv überrascht hat es mich, dass sogar Duschgel und Seife im Bad vorhanden sind.
Die Dusche ist zwar an einer Seite nur von einem Duschvorhang umgeben, aber wir befinden uns ja auch in einer Lodge und nicht im Hotel. Immerhin ist der Duschvorhang sogar im passenden Tierdesign.
Allerdings heißt die viele Natur um die Lodge herum nicht, dass an der Eingangsseite noch Spinnweben hängen müssen.

 


 

 

Genuss am Abend (Raubtierfütterung)

Diese Kategorie müsste ich hierfür wohl umbenennen in einfach nur „Abendessen“ oder sogar „Raubtierfütterung“. Abendessen ist im Übernachtungspreis nicht inklusive.
Von den Lodges aus fährt ein Shuttlebus zum Restaurant bzw. können die Gäste dank der Chipkarte auch zu Fuß durch den Park dorthin gehen. Ich empfehle den Spaziergang, da zu dieser Zeit, wenn es Abend wird und die meisten Tagesgäste schon weg sind bzw. in der Früh auf dem Weg zum Frühstück der Park noch gar nicht geöffnet hat, die Umgebung nochmal von einer ganz anderen Seite betrachtet werden kann. Leider fällt durch fehlende Wegweiser die Orientierung von den Lodges durch den Park zum Restaurant nicht ganz so leicht.
Zu den Spitzenzeiten morgens und abends haben wir erlebt, dass die Anzahl der Tische im Innenbereich nicht ausreicht. Es stehen dann noch eine Terrasse und ein angebautes Zelt zur Verfügung. Grundsätzlich wäre es in diesem Zelt auch nett zu sitzen mit den Palmen und Rattenmöbeln, nur muss dazu auch die Temperatur stimmen. Außerdem waren die weißen Leinen des Zeltes auf den Seiten und an der Decke teilweise dreckig, was nicht sehr appetitlich aussieht.
Das Essen vom Buffet war nichts Besonderes, es gab viele kindgerechte Speisen wie Nudeln, Chicken Nuggets usw.. Zur Nachspeise standen zwei Sorten frisches Obst zur Auswahl. Die Mousse au Chocolate war leider schnell leer und wurde auch nicht mehr nachgefüllt.
Was mich aber am meisten störte, war das nicht sehr saubere Besteck. Dieses stand in einer großen Schale zur Selbstbedienung bereit, was bedeutet, dass dort jeder rein greift und zudem sah das Besteck nicht sauber glänzend aus.
Des Weiteren halte ich es für völlig unprofessionell, wenn die Servicekraft mit einem Fleck auf der weißen Bluse herumläuft.

Sowohl abends als auch zum Frühstück kann festgehalten werden: Masse statt Klasse

 

Frühstück

Das Hauptrestaurant für Frühstück und Abendessen ist vom Stil her passend zum Park afrikanisch eingerichtet mit angenehmen Farben und schönen Lampen.
Das Frühstück ist im Übernachtungspreis inkludiert. Es wird auf der Rechnung mit 7 Euro pro Person ausgewiesen. Für diesen Preis kann zwar nichts Außergewöhnliches erwarten werden, aber das Angebotene war durchaus ok.

 

 


 

Am Safaripark 1
29693 Hodenhagen
Tel: 05164 97990

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Copyrights © 2016 Sandra Schömer. Alle Rechte vorbehalten.